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Warum virtualisieren?

Bei der Virtualisierung von Hardware sind verschiedene Aspekte wichtig. Zum einen ist eine Installation eine zeitaufwändige Angelegenheit. Bis der Server so arbeitet wie er soll, vergehen oft viele Projekttage. Des weiteren hält die Installation oftmals länger, als die Hardware. Um diese Investition zu schützen und sich eine neue langwierige Installation zu sparen, kann man virtualisieren.

Aber auch bei Neuinstallationen lohnt sich der vermeintliche Umweg der Virtualisierung. Erstens werden moderne Serversysteme nur sehr selten wirklich an Ihre durch die Hardware festgelegten Leistungsgrenzen gebracht, so dass hier immer ungenutzte Ressourcen vorhanden sind. Zweitens -und dieser sehr wichtige Grund wird oft übersehen- sind virtualisierte Maschinen denen auf realer Hardware im Vorteil: Da bei realer Hardware immer Komponenten mehrerer Hersteller im Rechner verbaut sind, werden auch Treiber von unterschiedlichen Herstellern verwendet. Oftmals ist dies die Ursache für Probleme, wenn der Rechner betrieben wird. Das Zusammenspielen der einzelnen Komponenten ist sehr komplex und mit jedem Update ändert sich etwas. Bei der virtuellen Hardware kommt alles vom Anbieter der Virtualisierungssoftware – wie aus einem Guss.

Zusammengefasst ergeben sich viele Vorteile:

  • eine Reduktion der Hardware- bzw. Betriebskosten
  • deutlich geringerer Zeitaufwand bei der Bereitstellung
  • flexible Bereitstellung von neuen Systemen bei Bedarf, ohne dass neue Server angeschafft werden müssen

 

Wie wird virtualisiert?

Vorhandene Systeme werden mit Hilfe entsprechender Werkzeuge “virtualisiert”. Dabei wird die gesamte Installation auf den sogenannten Hypervisor kopiert und angepasst. Diese Arbeit wird zuverlässig durch Werkzeuge des Herstellers der Virtualisierungslösung erledigt.

Nach Tests, welche die Kompatibilität sicherstellen, werden die Schritte für die Virtualisierung einer Maschine vorbereitet. Dann wird die Migration gestartet. Je nach Serversystem und Netzwerkinfrastruktur müssen hier mehrere Stunden eingeplant werden. Nach finaler Anpassung des Systems geht die “neue” Maschine online und die alte Installation kann abgeschaltet werden. Normalerweise bemerkt man dies in der täglichen Arbeit nicht. Vorteilhaft bei diesem Vorgehen ist auch, dass die originale Maschine nicht bzw. nur unwesentlich verändert wird. Sollte es also während der Migration zu unerwarteten Problemen kommen, steht das Originalsystem immer noch zur Verfügung.